HiddenseeStralsund…

Auf den Abschlusstouren nahmen wir den Westen und den Süden unter die Räder. Hiddensee besuchten wir von Schaprode aus. Mit der Fähre setzten wir über und erkundeten die Insel in Ruhe kreuz & quer.

Hiddensee

Sehr angenehm war es ohne Autoverkehr auf der Insel zu radeln. Es war dadurch sehr ruhig und entschleunigt. Nur einem Feuerwehrauto begegneten wir, das gerade von einem Einsatz kam. Das Wetter war anfangs bewölkt, aber das änderte sich im Laufe des Trips auf der Insel… Beeindruckend war vor allem der Norden. Dort stand gerade der Ginster in voller Blüte!

Ginsterblüte
Stralsund

Der Ausflug nach Stralsund aufs Festland war auch klasse. Auf dem Weg dorthin, lohnt sich ein Kurzaufenthalt auf der Insel Dänholm. Vom Segelhafen hat man eine tolle Aussicht auf Stralsund mit seiner Skyline. Aber bitte nicht mit dem Rad dort fahren, da kommt der Hafenmeister ;-(

Stralsund, Markt

Am Wasser entlang drehten wir eine Runde bis Kramerhof um dann die Stadt etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine beeindruckende Backsteingotik umfing uns. Eine Stadt, die es sich lohnt noch einmal per Pedes zu besuchen.

Die letzte Tour fan im Süden der Insel statt. Überraschend waren die vielen fahrradweg mitten durch die Natur. Ein Hinweisschild in Garz verleitete uns zum Gut Rosengarten zu fahren. was für ein schöner idyllischer Ort. Und Kaffee & Kuchen gabs dort auch!

SüdRügen

Jagdschloss Karnitz gefiel mir aufgrund seiner knalligen Farbe, die Anlage ringsherum war allerdings ein wenig in die Jahre gekommen.

Jagdschloss Karnitz

An der alten Pommernkate machten wir dann Mittagspause. Dort gibt es einen Bauernmarkt mit Produkten aus der Region. Und wer gerne eine BierVerkostung machen will, ist nebenan in der Insel-Brauerei genau richtig. Allerdings wird die Weiterfahrt dann etwas schwieriger.

Das waren tolle Radltage auf Rügen und ich denke, dass ich wiederkommen werde… Alle Bilder der Touren gibts hier zu sehen! Und hier noch ein Filmchen:

KapArkonaGräwwel

Die zweite große Rügen Runde war nicht weniger spektakulär. Besonders der Abschnitt von Juliusruh an war einfach traumhaft. Immer in der Nähe des Meeres entlang auf glatter Betonpiste und dann taucht auf einmal das „Café zur kleinen Rast“ aus dem Nichts auf. Da muss man anhalten und in Ruhe die Gegend genießen; unbedingt!!

…glatte Panzerplatten 😉
Café zur kleinen Rast

Dann wurde es rummeliger und wir näherten uns dem Kap Arkona. Schon in Vitt strömten die Menschenmassen durch die Straßen. Zum Glück waren es nur Wanderer und Radfahrer:innen. Uns war das nicht ganz geheuer und wir versuchten schnell diesen Ort zu verlassen. Allmählich wurden die Touristen weniger, dafür die Strecke immer trailiger. Der Gespensterwald ganz im Norden war dann der Hit. So was Ähnliches hatte ich schon einmal in Kühlungsborn gesehen..

…Nord Rügen Tour

Auf graveligen Wegen fuhren wir am Wieker Bodden entlang und setzten an der Wittower Fähre über. Dann folgte ein langer Asphaltteil, wo man gegen den Wind noch mal zeigen konnte, wieviel Körner man noch in den Beinen hatte. Die letzten Kilometer rollten wir dann wieder über landschaftlich schöne kleine Straßen und Wege Richtung Bergen.

Wittower Fähre

Alle Bilder der Touren gibts hier zu sehen!